HomeBlogAllgemeinWie Wohlstand manchmal Veränderungsfähigkeit schwächt

Wie Wohlstand manchmal Veränderungsfähigkeit schwächt

Diese Woche durfte ich meinen eigenen Filter hinterfragen.

Seit 16 Jahren lebe ich in der Region Ingolstadt. Ich habe erlebt, wie eine ganze

Region vom Erfolg der Automotive-Industrie geprägt wurde. Gute Jahre bei Audi

bedeuteten gute Jahre für viele Menschen, Unternehmen und Familien.

Oberbayern hat sich vom Agrar- zum Industrieland entwickelt – und das mit beeindruckender Kraft.

Vielleicht liegt genau darin aber auch eine Herausforderung.

Wenn über viele Jahre vieles funktioniert, entsteht Sicherheit.

Und Sicherheit ist etwas Wunderbares. Gleichzeitig kann sie dazu führen,

dass wir Veränderungen eher bewahren als gestalten wollen.

Dass wir festhalten, obwohl längst spürbar ist, dass Neues entstehen darf.
In dieser Woche war ich zwei Tage an einem Berliner Standort eines Unternehmens,

das ich seit vielen Jahren begleite. Ich bin mit Vorstellungen angereist,

wie die Situation dort wohl sein würde – und musste feststellen: Ich lag falsch.

Die Offenheit, die Ehrlichkeit und die Bereitschaft, Dinge auszuprobieren,

haben mich beeindruckt. Nicht, weil dort alles perfekt läuft. Sondern weil

Veränderung dort keine Option ist, sondern Alltag. Fehler gehören dazu.

Lernen gehört dazu. Neustarts gehören dazu.

Für mich war das ein wertvoller Perspektivwechsel.

Ich glaube, wir brauchen im Moment weniger Menschen, die alles besser wissen.

Und mehr Menschen, die bereit sind zu sagen:
„Ich habe mich geirrt.“
„Ich schaue noch einmal neu hin.“
„Ich lasse mich überraschen.“

Genau deshalb arbeite ich nie einfach nur Konzepte ab. Bevor ich ein Unternehmen begleite,

möchte ich verstehen. Ich hospitiere. Ich arbeite mit. Ich beobachte.

Ich frage mich genauso ehrlich: Passe ich zu diesem Unternehmen?

Kann ich wirklich einen Mehrwert leisten? Und wenn die Antwort Nein lautet,

dann gehört auch das dazu.

Ich wünsche mir mehr Unternehmensentwicklung, die genau dort beginnt:

nicht bei Strategien und Methoden, sondern bei Haltung und Ehrlichkeit.

Und mit der Bereitschaft, den eigenen Filter loszulassen.

Vielleicht brauchen wir gerade gar nicht mehr Expertise.
Vielleicht brauchen wir mehr Mut, uns ehrlich zu begegnen – u

nd dadurch wieder beweglich zu werden.

Ich erlebe genau das momentan
auf meinen „Führungskräfte-Flusszeiten auf der Altmühl“:
„Sobald Menschen aus dem Überlebensmodus aussteigen, entsteht Raum“.

„Raum zum Denken.“ & „Raum für neue Entscheidungen.“
Veränderung beginnt immer in mir und nicht im außen.

Kunden lesen mein Buch

Wenn ich ein Buch in den Händen habe, verschlinge ich es regelrecht in kürzester Zeit, überfliege es oft. Bei diesem war es anders. Ich hab verhältnismäßig lange gebraucht, um es zu Ende zu lesen. Einfach deshalb, weil ich viele Sätze 2 bis 3 mal durchgelesen habe, um es auf mich wirken zu lassen. Daniela schafft es durch ihre ehrliche und authentische Schreibweise, das Erzählen ihrer eigenen Geschichte (ohne dabei die Schattenseiten auszulassen) sehr schnell eine Verbindung zum Leser aufzubauen.
Mittlerweile war ich 2 mal mit Daniela auf der Altmühl und bin jedes mal mit neuem Input und sehr gelöst heimgefahren.
Sie ermutigt jeden, mehr Achtsamkeit und „Herzehrlichkeit“ in das eigene Leben zu lassen.
Ich werde sicherlich noch öfter die einzelnen Kapitel des Buches lesen.

Sarrazin Coaching
Ziegelstraße 48,
85276 Pfaffenhofen an der Ilm
+49 177 4201274