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„Wir dürfen uns neu erfinden.“

Dieser Satz von Tiki Küstenmacher aus dem Dokumentarfilm „Die stille Revolution“ nach dem Ansatz von Bodo Janssen begleitet mich schon seit Jahren. Der Film wurde 2018 veröffentlicht. Und ich schaue ihn bis heute immer wieder. Nicht, weil ich ihn beim ersten Sehen nicht verstanden hätte, sondern weil ich jedes Mal etwas Neues entdecke. Und weil ich mich in vielem bestätigt fühle, was ich tagtäglich auf den Weg bringe.

„Werft euer Handwerkszeug weg und springt ins kalte Wasser. “Was für ein Satz! Und was für ein Bild, wenn ich dabei an das Eisbaden denke. Aus der warmen Kleidung steigen. Die vermeintlich sichere Umgebung verlassen. Ins kalte Wasser gehen. Und spüren, was es mit mir macht. Nicht ausweichen und nicht kontrollieren wollen. Sondern ganz im Hier und Jetzt sein. Ich habe mich vor einiger Zeit intensiv mit Wim Hof beschäftigt und auch einen seiner Online-Kurse besucht. Mich fasziniert bis heute, was über unseren Atem alles möglich ist. Und was passiert, wenn wir uns bewusst und freiwillig Situationen aussetzen, die außerhalb unserer Komfortzone liegen.

Wim Hof hat Dinge getan, die für mich kaum nachvollziehbar sind. In kurzer Hose und ohne Schuhe auf den Kilimandscharo zu steigen, gehört dazu. Und doch geht es mir um etwas ganz anderes. Was passiert, wenn wir aufhören, im Außen nach Antworten zu suchen, und beginnen, nach innen zu schauen?
Viele Menschen, die visionär denken und handeln, suchen regelmäßig die Stille. Sie horchen auf ihren inneren Kompass. Sie richten sich neu aus. Und genau das erlebe ich auch beim Eisbaden. Wir begegnen uns selbst und dies ohne Ablenkung und die gewohnten Sicherheiten. Und ohne die Möglichkeit, uns in unseren Gedanken über gestern oder morgen zu verlieren.

Vielleicht ist genau das die Einladung an uns in diesem herausfordernden 2026. Ehrlich gesagt, ich empfinde dieses Jahr als unglaublich konzentriert und mir wird immer deutlicher: So, wie wir bisher gelebt und gearbeitet haben, kann es nicht weitergehen.

Wir dürfen uns neu erfinden, bisheriges Handwerkszeug hinterfragen und vermeintlich sichere Gefilde verlassen. Und wir dürfen entdecken, wer wir sind, wenn das, woran wir uns bisher festgehalten haben, plötzlich nicht mehr funktioniert.

Aus meiner Sicht dürfen wir lernen ohne planen und kontrollieren zu funktionieren und anfangen uns selbst wieder zuzuhören und „Leben zu lernen“.

Es braucht Mut ins kalte Wasser zu gehen. Nicht weil wir wissen, was uns dort erwartet. Sondern weil wir bereit sind, uns selbst zu begegnen.
Mit dieser Frage beschäftige ich mich gerade sehr intensiv: Was wäre, wenn wir die Kontrolle ein Stück weit loslassen und uns erlauben, noch einmal ganz neu anzufangen?
Ohne Druck und mit einer Portion Neugierde/Abenteuerlust auf unser ureigenes Leben.

Kunden lesen mein Buch

Wenn ich ein Buch in den Händen habe, verschlinge ich es regelrecht in kürzester Zeit, überfliege es oft. Bei diesem war es anders. Ich hab verhältnismäßig lange gebraucht, um es zu Ende zu lesen. Einfach deshalb, weil ich viele Sätze 2 bis 3 mal durchgelesen habe, um es auf mich wirken zu lassen. Daniela schafft es durch ihre ehrliche und authentische Schreibweise, das Erzählen ihrer eigenen Geschichte (ohne dabei die Schattenseiten auszulassen) sehr schnell eine Verbindung zum Leser aufzubauen.
Mittlerweile war ich 2 mal mit Daniela auf der Altmühl und bin jedes mal mit neuem Input und sehr gelöst heimgefahren.
Sie ermutigt jeden, mehr Achtsamkeit und „Herzehrlichkeit“ in das eigene Leben zu lassen.
Ich werde sicherlich noch öfter die einzelnen Kapitel des Buches lesen.

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