HomeBlogAllgemeinWollen wir wirklich hinschauen oder sind Menschen, die uns mit uns selbst konfrontieren einfach nur anstrengend für mich?

Wollen wir wirklich hinschauen oder sind Menschen, die uns mit uns selbst konfrontieren einfach nur anstrengend für mich?

Hand aufs Herz?

Wir hätten vieles von dem, was gerade in der Welt passiert, nicht, wenn

wir Menschen wirklich verstehen würden, dass alles, wirklich alles, was uns da draußen triggert,

auch etwas mit uns zu tun hat.
Schau dir an, was im Internet passiert.

Palästina. Israel. AfD. Politik. Krieg. Migration.
Wir sind permanent getriggert. Wir empören uns, wir urteilen, wir kämpfen –

und oft merken wir gar nicht mehr, was dabei eigentlich in uns selbst passiert.
Ich glaube, uns fehlen die Werkzeuge, um damit umzugehen.
Stell dir vor, beim nächsten Parteitag der AfD gäbe es nicht nur die beiden Lager,

die sich gegenseitig bekämpfen.
Stell dir vor, es gäbe auch ein Angebot:
Hast du Lust, dich einmal damit auseinanderzusetzen, warum du diesen Menschen

auf der anderen Seite als deinen Feind wahrnimmst?
Nicht, um deine politischen Überzeugungen zu verändern.
Nicht, um dir zu sagen, was richtig oder falsch ist.
Du darfst andere Werte haben. Du darfst eine andere politische Haltung haben.

Du darfst Dinge ablehnen und klare Grenzen ziehen.
Aber was ist mit dem Hass dahinter?
Mit der Wut, der Verachtung, der Angst?
Genau da beginnt für mich Schattenarbeit.
Denn vielleicht geht es bei dem, was uns am anderen so sehr aufregt,

nicht nur um den anderen.
Vielleicht berührt es etwas in uns, das wir selbst noch nicht angeschaut haben.
Eine Verletzung. Eine Angst. Eine Ohnmacht. Eine Wut.

Einen Anteil von uns, den wir nicht sehen wollen.
Und genau deshalb kann der andere zum Feind werden.
Wir projizieren etwas nach außen und glauben dann, dort draußen sei das Problem.
Schattenarbeit bedeutet für mich, genau dort hinzuschauen.
Nicht mit dem Ziel, alle Unterschiede aufzulösen.
Sondern mit der Bereitschaft, den eigenen Anteil zu erkennen.
Denn ich kann andere Werte haben als du.
Ich kann deine politische Haltung ablehnen.
Ich kann dir widersprechen.
Und trotzdem muss ich dich nicht hassen.
Ich muss dich nicht entmenschlichen.
Vielleicht ist das eine der größten Herausforderungen unserer Zeit:
Wieder unterscheiden zu lernen zwischen einer klaren Haltung und dem Hass,

der dahinter entstehen kann.
Wir hätten vielleicht keine Kriege, wenn wir gelernt hätten,

unseren Schatten anzuschauen.
Vielleicht ist das naiv.
Aber ich glaube, dass es einen Versuch wert ist.
Und vielleicht beginnt dieser Versuch nicht irgendwo da draußen.
Sondern bei uns selbst.

Kunden lesen mein Buch

Wenn ich ein Buch in den Händen habe, verschlinge ich es regelrecht in kürzester Zeit, überfliege es oft. Bei diesem war es anders. Ich hab verhältnismäßig lange gebraucht, um es zu Ende zu lesen. Einfach deshalb, weil ich viele Sätze 2 bis 3 mal durchgelesen habe, um es auf mich wirken zu lassen. Daniela schafft es durch ihre ehrliche und authentische Schreibweise, das Erzählen ihrer eigenen Geschichte (ohne dabei die Schattenseiten auszulassen) sehr schnell eine Verbindung zum Leser aufzubauen.
Mittlerweile war ich 2 mal mit Daniela auf der Altmühl und bin jedes mal mit neuem Input und sehr gelöst heimgefahren.
Sie ermutigt jeden, mehr Achtsamkeit und „Herzehrlichkeit“ in das eigene Leben zu lassen.
Ich werde sicherlich noch öfter die einzelnen Kapitel des Buches lesen.

Sarrazin Coaching
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