HomeBlogAllgemeinEmotionen, die Stimme unseres Nervensystems-vor allem des Vagusnervs

Emotionen, die Stimme unseres Nervensystems-vor allem des Vagusnervs

Zusätzlich zu den positiven Emotionen wie Freude und Aufregung,

die unseren Körper positiv lenken

und in denen all unsere Bedürfnisse erfüllt sind, existieren viele bewusste und unbewusste

Emotionen in uns, die unsere Nervensystemstimme beeinflussen.

Die Emotionen die unsere Stimme beeinflussen

Trigger weisen uns darauf hin, wo in unserem Körper noch ungelöste Traumata gespeichert sind. Sie sind keine Barrieren,

sondern Wegweiser zu den Teilen in uns, die noch Heilung brauchen.

Wenn eines unserer grundlegenden Bedürfnisse ignoriert, unterdrückt oder zurückgewiesen wird, zeigt uns das die Wut.

Sie ist die Energie, die uns zur Aufforderung ruft, eindeutige Grenzen zu setzen.

Statt für unsere Fehler oder unser Dasein ein Urteil zu fällen, motiviert uns Scham dazu, uns selbst bedingungslos

zu akzeptieren und zu lieben. Mit Eifersucht wird sichtbar, was wir uns tatsächlich

für unser eigenes Leben wünschen, oder sie legt die Bereiche offen, in denen wir uns noch unsicher oder „nicht genug“ fühlen.

Die Leere demonstriert uns die Abspaltung von unserem wahren Ich.

Die Einsamkeit legt unser Streben nach einer tiefgehenden Beziehung offen und fordert uns auf,

die Isolation unserer Egos zu hinterlassen.

Taubheit zeigt, dass unser Schutzsystem „abgeschaltet“ ist und wir Sicherheit brauchen.

Widerstand offenbart hingegen die Angst unseres Egos vor Heilung und dem Unbekannten.

Hass offenbart die Tiefe unserer Wunden und die Stellen, an denen wir Schutzmauern um unser Herz gebaut haben.

Er lädt uns ein, durch das Loslassen wieder weich und empfänglich zu werden.

Schuldgefühle weisen uns darauf hin, dass wir die alte Rolle hinter uns lassen und neue Grenzen definieren müssen – ein Vorgang,

der uns auch als Wachstumsschmerz bekannt ist.

Unser Perfektionismus verdeutlicht, dass wir unser Selbstwertgefühl an unsere Leistungen binden, um Kritik zu entgehen.

Er lädt uns ein, zu begreifen, dass wir allein durch unsere Existenz wertvoll sind.

Unsere innere Welt neu zu erforschen.

Die Verurteilung oder Kritik an anderen spiegelt wider, wo wir uns selbst noch verurteilen oder wo wir uns nicht erlauben,

unsere eigene Wahrheit zu leben.

Die Überwältigung ruft uns dazu auf, einen Moment inne zu halten und all die Dinge abzugeben,

die wir nur aus einem Gefühl der Verpflichtung tun, aber nicht wirklich tun müssen.

Die Angst demonstriert uns, dass unser Nervensystem im alten Überlebensmodus festhängt.

Sie lädt uns ein, im gegenwärtigen Moment zu verankern und Sicherheit im Hier und Jetzt zu entdecken.

People Pleasing demonstriert, dass wir unsere Echtheit aufgeben, um Bestätigung zu bekommen.

Es fordert uns auf, unser Selbstvertrauen nicht von der Zustimmung anderer abhängig zu machen.

Erschöpfung mahnt uns an, extreme Grenzen zu ziehen, damit es nicht zu einer chronischen Überfunktion und Selbstaufgabe kommt.

Dissoziation zeigt uns, dass wir uns in diesem Moment nicht geborgen fühlen. Sie stellt eine Einladung dar,

die Gefahr im Außen zu prüfen und behutsam in die Sicherheit unseres Körpers zurückzukehren.

Depressionen weisen darauf hin, dass unsere Seele nicht genährt wird. Sie sind ein Aufruf,

unser Leben so zu gestalten, wie wir es wirklich wollen, anstatt die Erwartungen anderer zu erfüllen.

Groll und Bitterkeit weisen uns darauf hin, wo wir unsere eigenen Grenzen verletzt haben,

um anderen zu gefallen, und wo wir nun die Verantwortung für unser eigenes Wohl zurückfordern müssen.

Auch wenn wir es vielleicht so gelernt haben, sind Emotionen und Gefühle keine Fehler.

Die Stimme als Spiegel des Innenlebens

Emotionen & Gefühle sind keine Störungen, die behoben werden müssen. Stattdessen zeigen sie uns,

was wir brauchen und was unser Nervensystem gerade durchmacht. Viele der Verhaltensweisen,

die wir als „Persönlichkeit“ bezeichnen, sind alte Schutzmuster aus unserer Kindheit.

Der innere-Kind-Anteil in dir hat also Folgendes übernommen: So schaffe ich es zu überleben.

Und dieser Satz ist wahr. Warten bringt daher keine Heilung, wohl aber die Entscheidung, fühlen zu wollen.

Und dies in kleinen Schritten, auch wenn die Furcht noch vorhanden ist.

Denn: Heilung bedeutet nicht, dass es keinen Schmerz gibt, sondern dass Bewusstsein gegenwärtig ist.

Daher bekämpfe nicht die Symptome, sondern höre auf deinen Körper und fühle in dich hinein: Was brauche ich gerade?

Oder wie es Silke Schäfer sagt: „Wandel beginnt in dem Moment, wenn du innerlich „Ja“ sagst.

Kunden lesen mein Buch

Wenn ich ein Buch in den Händen habe, verschlinge ich es regelrecht in kürzester Zeit, überfliege es oft. Bei diesem war es anders. Ich hab verhältnismäßig lange gebraucht, um es zu Ende zu lesen. Einfach deshalb, weil ich viele Sätze 2 bis 3 mal durchgelesen habe, um es auf mich wirken zu lassen. Daniela schafft es durch ihre ehrliche und authentische Schreibweise, das Erzählen ihrer eigenen Geschichte (ohne dabei die Schattenseiten auszulassen) sehr schnell eine Verbindung zum Leser aufzubauen.
Mittlerweile war ich 2 mal mit Daniela auf der Altmühl und bin jedes mal mit neuem Input und sehr gelöst heimgefahren.
Sie ermutigt jeden, mehr Achtsamkeit und „Herzehrlichkeit“ in das eigene Leben zu lassen.
Ich werde sicherlich noch öfter die einzelnen Kapitel des Buches lesen.

Sarrazin Coaching
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